Zuwanderung aus Südosteuropa

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Gespeichert von migration am 1. Oktober 2014
Junge Männer an Werkbank beim Feilen

Erwerbssituation und Integration von Zugewanderten aus Südosteuropa verbessern

Unterstützung für EU-Bürgerinnen und -Bürger, deren Zuwanderung in besonderer Weise durch Armut, Not und Diskriminierung geprägt ist

Das NRW-Arbeitsministerium fördert Pilotprojekte für besonders benachteiligte EU-Bürgerinnen und -Bürger aus Südosteuropa, die aktuell nicht der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit unterliegen. Ziel ist die Aktivierung, Heranführung und Integration in den hiesigen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

ESF-kofinanzierte Pilotprojekte unterstützen EU-Bürgerinnen und -Bürger

Mit dem Ziel der Aktivierung, Heranführung und Integration in den hiesigen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt fördert das NRW-Arbeitsministerium Pilotprojekte für besonders benachteiligte EU-Bürgerinnen und -Bürger, die gegenwärtig nicht der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit unterliegen.

Zielgruppe sind EU-Bürgerinnen und -Bürger in NRW mit eingeschränkter Arbeitnehmerfreizügigkeit, die aufgrund von persönlichen Vermittlungshemmnissen auch bei guter Wirtschaftslage bei Eintritt der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit nicht unmittelbar in Ausbildung oder ein reguläres sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis integriert werden können, bei denen jedoch mittelfristig Entwicklungspotenziale gesehen werden.

Projekte in besonders betroffenen Kommunen

Diese Armutsmigration tritt in NRW nicht flächendeckend auf, sondern konzentriert sich auf einzelne strukturschwache Stadtteile größerer Städte. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt daher im Rahmen von Pilotprojekten die besonders von Armutszuwanderung betroffenen Kommunen.

Die Pilotprojekte werden auf der Basis einer wissenschaftlichen Begleitung evaluiert, die zentral durch das NRW-Arbeitsministerium organisiert wird. Die fachliche Begleitung inklusive Monitoring und die Sicherstellung des interkommunalen Erfahrungsaustausches erfolgen durch die G.I.B..

Pilotprogramm "Integrationslotsen"

Mit dem Pilotprogramm "Integrationslotsen" unterstützt die Landesregierung ergänzend die besonders von der Zuwanderung aus Südosteuropa betroffenen Kommunen in NRW. Die Integrationslotsen sollen in den Stadtteilen Brücken bauen zwischen den Zugewanderten und den Ämtern, Behörden und sozialen Einrichtungen und erste Informationen zu Ausbildung und Arbeitsmarkt geben. Mögliche Einsatzfelder der Integrationslotsen sind beispielsweise Sprachförderung von Kindern in Vorlesegruppen oder Erwachsener in Freizeitgruppen, die Begleitung zu Schuleingangsuntersuchungen oder zu Sprechstunden und Elternabenden in Kindergarten und Schule, erste Informationen über den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie Kontakte zu Berufsberatung und Agentur für Arbeit bis hin zur Information über Freizeitangebote oder der Durchführung von Sport- und Spielgruppen.

 

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