Soziale Teilhabe durch öffentlich geförderte Beschäftigung - Minister in Gelsenkirchen

Bild des Benutzers Arbeit.Meding
Gespeichert von Arbeit.Meding am 12. April 2017
Pressekonferenz zum Bundesprogramm "Soziale Teilhabe" - von links: Minister Rainer Schmeltzer, Bundesministerin Andrea Nahles

"Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" - Gelsenkirchen schafft öffentlich geförderte Arbeitsplätze

Jobcenter Gelsenkirchen erhält Bewilligungsbescheid über weitere 287 Plätze - Minister vor Ort in den Modellregionen Gelsenkirchen und Dortmund

NRW investiert in Arbeit und nicht in Arbeitslosigkeit. Im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" unterstützt das Land öffentlich geförderte Beschäftigung. Minister Rainer Schmeltzer übergab dem Jobcenter Gelsenkirchen einen Bewilligungsbescheid für neue Teilnahmeplätze. Zusammen mit Bundesministerin Andrea Nahles besuchte der Arbeitsminister die Modellregion Dortmund, wo das Bundesprogramm ebenfalls erfolgreich umgesetzt wird.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Gelsenkirchen gehört zu den Städten in der Emscher-Lippe-Region, die mit einer hohen Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen haben.
 
Um Menschen auch nach langer Zeit ohne Arbeit eine Perspektive bieten zu können, fördert Nordrhein-Westfalen seit dem Jahr 2013 Projekte im Bereich „Öffentlich geförderter Beschäftigung“. Mit finanzieller Flankierung des Landes werden in Gelsenkirchen nun weitere sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen im Rahmen des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe“ geschaffen.

Arbeitsminister Rainer Schmeltzer übergab heute im Beisein von wichtigen arbeitsmarktpolitischen Akteuren dem Jobcenter Gelsenkirchen den Bewilligungsbescheid für die Flankierung von 287 Plätzen in Höhe von rund 440.000 Euro.
„Wir wollen langzeitarbeitslose Menschen nicht nur wieder in Lohn und Brot bringen, sondern auch wieder am sozialen Leben teilhaben lassen. Das ist auch eine Frage der Würde. Mit der öffentlich geförderten Beschäftigung investieren wir in Arbeit statt in Arbeitslosigkeit.“
Mit Mitteln des Landes werden insbesondere die Begleitung (Coaching) und die fachliche Anleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefördert.
 
Gelsenkirchen ist zudem eine von insgesamt vier Kommunen, in denen noch im Sommer neue Modellprojekte zur Umsetzung eines Sozialen Arbeitsmarktes starten sollen. In diesem Rahmen sollen weitere 200 zusätzliche gemeinnützige Arbeitsplätze geschaffen werden. Darüber hinaus soll unter anderem ein gesamtstädtisches Handlungskonzept zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit entwickelt werden.
Dortmund, Duisburg und Essen haben ebenfalls Konzepte vorgelegt.
 
Ende 2016 gab es in Nordrhein-Westfalen landesweit insgesamt rund 28.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bereich der öffentlich geförderten Beschäftigung. Durch die bestehenden Planungen der Jobcenter, aber auch durch die zusätzlichen Aktivitäten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Landes NRW, wird das Angebot in diesem Jahr deutlich ausgeweitet. Allein die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellt für die Unterstützung von 4.000 zusätzlichen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen rund 57 Millionen Euro zur Verfügung.

Soziale Teilhabe – Modellregion Dortmund integriert Langzeitarbeitslose in Arbeit

Das Programm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" unterstützt bundesweit Langzeitarbeitslose durch öffentlich geförderte Beschäftigung. Über gute Praxis in Dortmund informierten sich Bundesministerin Andrea Nahles und NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer und erkundigten sich vor Ort, wie soziale Teilhabe durch Integration in Arbeit gelingen kann.

Relevante

Pressemitteilungen

Weiteres

zum Thema