Sommertour 2016

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Minister Rainer Schmeltzer (Mitte) in Gespräch mit Mitarbeiterin der AT Zweirad und Gebärdendolmetscher

Sommertour 2016: Barrieren abbauen – Teilhabe ermöglichen

Die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe steht im Mittelpunkt der Sommertour 2016, zu der NRW-Arbeits- und Sozialminister Rainer Schmeltzer im August gestartet ist. Der Minister besucht beispielhafte Projekte in Nordrhein-Westfalen, bei denen es um die Inklusion von Menschen mit Behinderung oder die Integration von Langzeitarbeitslosen geht.

Golfplatz Haxterpark in Paderborn

Den Auftakt der Sommertour bildete der Golfplatz Haxterpark in Paderborn, der als einziges durchgängig inklusives Projekt im Sport gilt. Einerseits sind in den angebotenen Sportarten Boule, Bogenschießen und Golf viele Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung aktiv. Darüber hinaus bieten die Sportanlagen und der Gastronomiebetrieb derzeit 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Klettergarten „Grenzenlos“ in Gütersloh

Weiter ging es zum inklusiven Klettergarten „Grenzenlos“ in Gütersloh, der auch von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nutzbar ist. Eine Besonderheit ist, dass manche Hindernisse nur durch die Zusammenarbeit eines Fußgängers und eines Rollstuhlfahrers überwunden werden können. So werden nicht nur physische, sondern auch zwischenmenschliche Hürden bezwungen. Der Klettergarten „Grenzenlos“ belegte den dritten Platz des diesjährigen Inklusionspreises NRW in der Kategorie „Barrieren abbauen – Zugänge schaffen“.

AT-Zweirad GmbH in Altenberge

Abschließend reiste Minister Schmeltzer an diesem Tag nach Altenberge bei Münster. Dort besuchte er die AT-Zweirad GmbH, einen renommierten Hersteller von Fahrrädern. 2014 gründete das Unternehmen eine Integrationsabteilung, in der 13 schwerbehinderte und fünf nicht behinderte Menschen zusammenarbeiten.

Restaurant „Godesburger“ in Bonn

Am 11. August 2016 besuchte Minister Schmeltzer den „Godesburger“ in Bad Godesberg, das erste inklusive Burgerrestaurant in Deutschland. Die Hälfte der Beschäftigten sind Menschen mit Behinderung. Das Projekt macht deutlich, dass auch inklusiv ausgerichtete Betriebe wirtschaftlich erfolgreich sein können. Zudem ist das Projekt diesjähriger Gewinner des Inklusionspreises in der Kategorie „Arbeit und Qualifizierung“. In diesem Zusammenhang stellte sich auch das Projekt „bonnfairbindet“ vor, ein Informationsportal, das es Menschen mit Behinderung und Arbeitgebern möglich macht, sich über inklusive Arbeitsplätze in der Region zu informieren.

Kompetenzzentrum für Sinnesbehinderte in Essen

Tags darauf übergab Minister Schmeltzer den Zuwendungsbescheid für das Kompetenzzentrum für Sinnesbehinderte in Essen. Wesentliche Aufgaben der Kompetenzzentren für Behinderte sind die Information, Beratung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung sowie eine auf die Akzeptanz der Inklusion gerichtete Öffentlichkeitsarbeit. Das Kompetenzzentrum in Essen dient speziell der Unterstützung von Blinden, Gehörlosen, Taubblinden sowie anderen Seh- und Hörgeschädigten.

„Aktiv statt passiv!“ in Dortmund

Minister Schmeltzer besuchte darüber hinaus das Projekt „Aktiv statt passiv!“ in Dortmund. Ziel des Projektes ist die Eingliederung Langzeitarbeitsloser mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen in reguläre Arbeitsverhältnisse. Nach einer Kompetenzfeststellung und -förderung (wie etwa berufsbezogener Sprachförderung oder dem Führerscheinerwerb) finden die Projektteilnehmer sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Bereichen wie Senioren-/ Gesundheitswirtschaft, Facility Management, Logistik oder Landwirtschaft. Dabei werden sie von so genannten Jobcoaches begleitet, die sie während und noch ein halbes Jahr nach Ablauf des Programms unterstützen.

Projekt „Sozialer Arbeitsmarkt Mönchengladbach“

Den Abschluss der Sommertour bildete das Projekt „Sozialer Arbeitsmarkt Mönchengladbach“. Dort werden für bis zu 50 langzeitarbeitslose Menschen Arbeitsplätze in verschiedensten Berufsfeldern geschaffen. Durch intensive Begleitung und Jobcoaching können viele von ihnen in reguläre Arbeitsver-hältnisse vermittelt werden. Auf dem Programm stand der Besuch einer Wäscherei, die eine Tochterfirma der „Neuen Arbeit – Diakonie Mönchengladbach“ ist. Diese gilt bundesweit als eine der größten und modernsten und bietet besonders realistische Arbeitsbedingungen.

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