Praxiskurse

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Schülerin in Lehrküche

Berufspraktische Erfahrungen vertiefen - Praxiskurse verbessern Anschlussperspektiven

Kompetenzen vertiefen in Praxiskursen – Standardelement des Landesvorhabens "Kein Abschluss ohne Anschluss"

Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf gewinnen durch die Praxiskurse einen vertiefenden Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt. Im Übergang Schule-Beruf können sie sich so besser auf die Berufswahl vorbereiten.

Praxiskurse – Standardelement des Landesvorhabens "Kein Abschluss ohne Anschluss"

Durch die flächendeckende Einführung einer nachhaltigen geschlechtersensiblen und systematischen Berufs- und Studienorientierung sollen Schülerinnen und Schüler zu reflektierten Berufs- und Studienwahlentscheidungen kommen und realistische berufliche Perspektiven zum Anschluss an die allgemeinbildende Schule entwickeln. Dazu sind Standardelemente im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ entwickelt worden: Ab Jahrgangsstufe 8 begleiten sie den Übergangsprozess und zeigen Wege in Ausbildung, Studium oder alternative Anschlüsse auf.

Schülerinnen und Schüler, die im Prozess der Berufs- und Studienorientierung eine besondere Förderung benötigen, können an Praxiskursen teilnehmen. Das Standardelement "Praxiskurse – Fach- und Sozialkompetenz berufsbezogen vertiefen" ist Bestandteil der so genannten "Praxisphasen" im Übergangsprozess, die verschiedene Formen praktischer Berufs- und Studienorientierungsangebote umfassen.

Was sind Praxiskurse?

Praxiskurse sind vertiefende Berufsorientierungsangebote, die ab Klasse 9 in Betrieben oder bei Bildungsträgern absolviert werden können. Sie richten sich an Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf und vertiefen - aufbauend auf Potenzialanalyse, Berufsfelderkundung und Betriebspraktikum - Praxiserfahrungen. Die Praxiskurse umfassen in Klasse 9 insgesamt bis zu 48 Stunden, in Klasse 10 bis zu 24 Stunden.

Jugendliche mit besonderem Förderbedarf gewinnen durch die Praxiskurse einen vertiefenden Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt und können sich so besser auf die Berufswahl vorbereiten. Ziel ist es, durch fachpraktische Erfahrungen die erfolgreiche Aufnahme einer Berufsausbildung zu unterstützen, zu einer realistischen Anschlussperspektive zu führen und somit langfristig dazu beizutragen, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Wer unterstützt die Schule bei der Auswahl von Betrieben bzw. Trägern und der Durchführung der Praxiskurse?

Die Kommunale Koordinierungsstelle organisiert und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Arbeitsagentur, Trägern und Unternehmen sowie kommunalen Einrichtungen, um ein abgestimmtes Angebot für Schulen sicherzustellen.

Die Schule nimmt die Anmeldung vor und entscheidet in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten, welche Schülerin bzw. welcher Schüler an den Praxiskursen teilnimmt.

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