Chemikalien-Klimaschutzverordnung

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Chemikalien-Klimaschutzverordnung

Ausstoß von Treibhausgasen senken

Die Europäische Union hat sich durch Anerkennung des Klimaschutzprotokolls von Kyoto verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden auf EU- und nationaler Ebene Bestimmungen zur Verhinderung und Minimierung der Emission dieser fluorierten Treibhausgase erlassen.

Überprüfung von Anlagen mit schädlichen Treibhausgasen

Die Verordnung zum Schutz des Klimas vor Veränderungen durch den Eintrag fluorierter Treibhausgase (Chemikalien-Klimaschutzverordnung - ChemKlimaschutzV) legt fest, dass Betreiber von Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen verpflichtet sind, Leckagen so schnell wie möglich zu reparieren. Die Verordnung fordert auch, dass das eingesetzte Personal für Tätigkeiten (Dichtheitskontrolle, Rückgewinnung, Installation oder Instandhaltung/Wartung) an ortsfesten und mobilen Anlagen, die bestimmte fluorierte Treibhausgase enthalten, über eine entsprechende Sachkundebescheinigung verfügen muss.

Unternehmen, die Installation, Wartung und Instandhaltung an ortsfesten Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen und Brandschutzsystemen durchführen, müssen eine entsprechende Zertifizierung vorweisen. Hierzu wurde in Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern ein Verfahren entwickelt und ein einfaches Antragsformular bereitgestellt. In Nordrhein-Westfalen sind die Bezirksregierungen für Anträge auf Betriebszertifizierung nach der Chemikalien-Klimaschutzverordnung zuständig.

Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen

Die Bezirksregierungen sind ortsnahe Ansprechpartner für Beschäftigte und Arbeitgeber. Als zuständige Aufsichtsbehörde überwachen sie die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und unterstützen die Betriebe mit Informationsmaterialien und Praxishilfen.

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