Junge Islam Konferenz Nordrhein-Westfalen

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Personen sitzen am Tisch und unterhalten sich

Junge Islam Konferenz Nordrhein-Westfalen

Die JIK NRW ist ein Projekt des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, des Projektträgers Aktion Gemeinwesen und Beratung, der MUTIK gGmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch die Stiftung Mercator.

In den kommenden vier Jahren können junge Erwachsene im Alter von 17 bis 23 Jahren mit verschiedenen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen an der JIK NRW teilnehmen. Die JIK NRW versteht sich dabei als Dialogforum und Multiplikatorennetzwerk für junge Menschen – ob muslimisch oder nicht, ob religiös oder nicht, ob mit oder ohne Migrationshintergrund. In Form von Workshops, Diskussionen und Gruppenarbeit setzen sich interessierte junge Menschen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden intensiv mit dem Thema gesellschaftliche Vielfalt und dem Umgang mit Minderheiten am Beispiel von Islam und Muslimen in Deutschland und in NRW auseinander. Ziel ist ein gemeinsamer Austausch auf Augenhöhe und die Formulierung von Empfehlungen für eine offene, vielfältige Gesellschaft an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft. Dabei stehen ihnen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis zur Seite.

Junge Islam Konferenz in NRW

Junge Islam Konferenz BonnDie Junge Islam Konferenz (JIK) – Nordrhein-Westfalen startete 2016 auch im bevölkerungsreichsten Bundesland und wird als jährliche Länderkonferenz bis 2019 eingerichtet. An verschiedenen Orten von politischer Bedeutung diskutierten 40 Muslime und Nicht-Muslime zwischen 17 und 23 Jahren über die Fragen, wer „wir“ sind und wer „wir“ sein wollen.

Im Austausch mit Expterten aus Wissenschaft und Praxis sprachen die Jugendlichen über ihre Erfahrungen und Visionen für die Zukunft einer vielfältiger werdenden Gesellschaft. Seit 2011 bietet die JIK auf Bundesebene und seit 2013 auf Länderebene jungen Menschen ein Dialogforum, in dem aktuelle Herausforderungen und Auseinandersetzungen in der Einwanderungsgesellschaft thematisiert und gemeinsam reflektiert werden. 
 

  • Auf dem Vorbereitungswochenende begrüßte Oberbürgermeister Thomas Geisel die Teilnehmer*innen im Düsseldorfer Rathaus. An zwei Tagen fand ein  Austausch mit Expert*innen zu den Themen Muslime in Deutschland, Diskriminierungsformen und Rechtsextremismus statt. Mit dabei u.a.: Dr. Michael Kiefer, Prof. Dr. Andreas Zick. Der Kabarettist Fatih Cevikkollu brachte das Vorbereitungswochenende zu einem humorvollen Abschluss.
  • Das Planspiel fand im Landtag in Düsseldorf statt. Es ermöglichte den Teilnehmer*innen, sich in eine politische Situation zu begeben und in verschiedene Rollen hineinzuschlüpfen. Thema dieses Jahr: Moscheebaukonflikt. Die Präsidentin des Landtag NRW a.D., begrüßte die Junge Islam Konferenz mit herzlichen Worten.
  • Samstag und Sonntag diskutierten die TeilnehmerInnen im Dialogforum über Themen, die sie bewegen und entwickelten Pläne für eine nachhaltige Zusammenarbeit. Fragen waren u.a.: Was kann man gegen antimuslimischen Rassismus unternehmen? Wie kann man am besten gegen Rassismen und Hass argumentieren? Wie kann man sich gemeinsam positionieren und sich auch medial Gehör verschaffen?

Programm Junge Islam Konferenz Nordrhein-Westfalen

Pressemitteilung - Wer wir sind und wer wir sein wollen: Die erste Junge Islam Konferenz startet in NRW

www.junge-islamkonferenz.de

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