Jobmappe NRW

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Gespeichert von migration am 1. Oktober 2014
Eine junge Frau hält ein Exemplar der Jobmappe vor sich

Jobmappe NRW begleitet auf dem Weg in den Beruf

Mit der Jobmappe NRW Kompetenzen und Berufswege dokumentieren

Die Jobmappe ist speziell für Nordrhein-Westfalen entwickelt worden. Das Instrument hilft jungen Menschen im Übergang Schule - Beruf, ihren Ausbildungs- und Berufsweg zu planen und ihre Lernergebnisse zu dokumentieren. Berufskollegs und Bildungsträger nutzen die Jobmappe NRW zur individuellen Förderung.

Kompetenzen sichtbar machen und Berufsweg planen mit der Jobmappe NRW

Was zählt, sind Fähigkeiten und nicht allein Zeugnisse und Zertifikate. Um individuelle Kompetenzen von jungen Menschen zu erkennen und besser sichtbar zu machen, gibt es die Jobmappe NRW. Mit dem speziell für Nordrhein-Westfalen entwickelten Instrument können junge Menschen beim Übergang Schule – Beruf ihren Ausbildungs- und Berufsweg planen und ihre Lernergebnisse dokumentieren. Die Jobmappe NRW, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, ist zugleich ein Instrument der individuellen Förderung und unterstützt die Arbeit der Berufskollegs und Bildungsträger.

Kompetenzerfassung unterstützen – das Instrument

Junge Menschen auf dem Weg in Ausbildung und in die Berufstätigkeit müssen ihre Stärken kennen und brauchen Unterstützung bei der systematischen Feststellung ihrer Kompetenzen. Im Auftrag des Arbeitsministeriums Nordrhein-Westfalen entwickelte die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) deshalb die Jobmappe NRW und begleitet die Einführung und Weiterentwicklung.

Die Jobmappe NRW bietet Raum zur Dokumentation von Qualifizierungs- und Ausbildungsbausteinen und unterstützt die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte bei der Verknüpfung der unterschiedlichen Lernorte Betrieb, Schule und Bildungsträger. Sie bildet die Grundlage für Fördergespräche, für die Analyse und Bewertung der Kompetenzen und für die Dokumentation der nächsten Schritte und Zielvereinbarungen.

Die Jobmappe NRW wird in den Programmen bzw. Initiativen des Landes zur Förderung der beruflichen Integration von jungen Menschen (z.B. „100 zusätzliche Ausbildungsplätze“, „Teilzeitberufsausbildung“, „Jugend in Arbeit plus“ und „Produktionsschule.NRW“) eingesetzt. In Partnerschaft mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung wird die Jobmappe NRW auch für SGB II/III-geförderte Maßnahmen (U25) bzw. für SGB VIII-geförderte Maßnahmen der Jugendhilfe und für die ausbildungsvorbereitenden Bildungsgänge am Berufskolleg zur Verfügung gestellt. Der Bezug der Jobmappe NRW ist kostenlos.

Das System „Jobmappe NRW“ – Unterstützung bei der individuellen Förderung

Die Jobmappe NRW besteht aus drei Teilen: einem DIN A4-Ordner als Printfassung, einem USB-Stick zur digitalen Bearbeitung und Speicherung aller Formulare und Dokumente sowie dem Onlinehandbuch mit aktuellsten Downloads. Beim eigenständigen Arbeiten mit dem Instrument erhalten die Jugendlichen Unterstützung von den Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Beraterinnen und Beratern, Bildungscoachs oder Lehrkräften.

Die Jobmappe NRW orientiert sich an der individuellen Förder- und Qualifizierungsplanung und ist ein Kompetenz-Portfolio mit folgenden Bereichen:

Profil: Stärken und Interessen sammeln, ordnen und bewerten
Ziel: Planungen und nächste Schritte dokumentieren und überprüfen
Beruf: Informationen zur vertieften Berufsorientierung, zum Ausbildungsverlauf, zu Lehrgängen und Prüfungsvorbereitungen festhalten
Bewerbung: Unterlagen und Dokumente sammeln und sortieren

Onlinehandbuch zur Jobmappe NRW stellt die aktuellen Arbeitsblätter bereit

Über das Onlinehandbuch stehen die aktuellsten Arbeitsblätter der Jobmappe NRW und zusätzliche Arbeitshilfen für Bildungsträger und Berufskollegs zur Verfügung. Hier finden die jungen Menschen Informationen, die auf dem Weg in den Beruf helfen, Fähigkeiten und Interessen zu erkennen und für die Berufsplanung zu nutzen. Alle Arbeitsblätter der Jobmappe NRW können digital bearbeitet, als persönliche Dokumente gespeichert und ausgedruckt werden.

Aus der Praxis – Träger und Jugendliche berichten

Wie die Förderbegleitung mit der Jobmappe NRW in der praktischen Arbeit funktioniert, berichten Träger aus den folgenden Programmen: Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze“, Teilzeitberufsausbildung – TEP und Jugend in Arbeit plus. Die Jugendlichen schätzen die Arbeit mit der Jobmappe NRW und sehen darin ein hilfreiches Instrument auf dem Weg in Ausbildung und Beruf.

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