Für soziale Gerechtigkeit und Inklusion

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Sechs Hände greifen einander und bilden einen Kreis

Für soziale Gerechtigkeit und Inklusion einstehen

Gegen die „Wechselfälle des Lebens“ ist in Deutschland über Jahrzehnte ein stabiles soziales Netz geknüpft worden. Manchmal sind die Maschen des sozialen Netzes jedoch nicht eng genug. Das NRW-Sozialministerium hat einen Schwerpunkt seiner Arbeit daher auf die Bekämpfung von Armut gelegt.

Die Sozialversicherung sichert die meisten Menschen gegen die finanziellen Folgen von Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung, Alter und Pflegebedürftigkeit ab. Absicherung bieten auch die Sozialhilfe für die Ärmsten und die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen. Das NRW-Sozialministerium engagiert sich im Rahmen seiner Strategie für mehr soziale Gerechtigkeit besonders für die Bekämpfung von Armut, sozialer Ausgrenzung und Obdachlosigkeit. Beispiele hierfür sind der Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“, das Aktionsprogramm gegen Wohnungslosigkeit und die Initiative gegen schlimmste Formen der Kinderarbeit.

Die Landesregierung hat zudem ein groß angelegtes Handlungskonzept gegen Armut und soziale Ausgrenzung beschlossen, um die Situation betroffener Menschen nachhaltig zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen dabei zum einen benachteiligte Stadtteile und Quartiere, zum anderen besonders von Armut betroffene Menschen. Auf deren Unterstützung sollen finanzielle Mittel und Aktivitäten verstärkt konzentriert werden.

Mit dem Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ schließlich will die Landesregierung Menschen mit Behinderungen eine vollständige, gleichberechtigte und wirksame Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ermöglichen. Wir wollen Barrieren im Denken und Handeln abbauen und Schritt für Schritt die Zugänglichkeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verbessern. Nach dem Grundsatz „Nichts über uns ohne uns“ werden die Organisationen und Verbände der Menschen mit Behinderungen über den Inklusionsbeirat aktiv an den Maßnahmen und Projekten zur Herstellung inklusiver Lebensverhältnisse beteiligt. Ihr Sachverstand in eigener Sache ist für uns unverzichtbar. Das Sozialministerium ist innerhalb der Landesregierung federführendes Ressort für das Thema Inklusion.

Nordrhein-Westfalen ist eine bedeutende Wirtschaftsregion im Herzen Europas. Die zunehmende Globalisierung verlangt eine funktionierende Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales setzt sich über den Bundesrat, Veranstaltungen in Brüssel und die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern für ein soziales Europa ein. Denn faire Arbeit darf nicht an Ländergrenzen Halt machen.

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