Fachkräfteprogramm

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Gespeichert von migration am 1. Oktober 2014
Weibliche Fachkraft

Herausforderung Zukunft. Programm unterstützt Fachkräftesicherung in NRW

Nordrhein-Westfalen handelt – Fachkräfteprogramm initiiert Projekte zur Fachkräftesicherung

Zukunft sichern – NRW braucht Fachkräfte. Dafür sind alle Potentiale zu nutzen. Mit der Fachkräfteprogramm unterstützt die NRW-Landesregierung Projekte und Lösungen zur Sicherung von Fachkräften.

Nordrhein-Westfalen handelt – Das Fachkräfteprogramm

Globaler Wettbewerb, technologischer Wandel und demografische Entwicklung werden auch in Nordrhein-Westfalen zu enormen Herausforderungen bei der Sicherung von Fachkräften führen. Die NRW-Landesregierung hat deshalb das Fachkräfteprogramm auf den Weg gebracht. Schon jetzt sind Engpässe zu verzeichnen und bedarf es gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure aus Politik und Wirtschaft, um für den zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel gewappnet zu sein.

Projektaufruf der Landesregierung zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung verfolgt mit dem Projektaufruf zur Fachkräftesicherung das Ziel, vorhandene Fachkräftepotentiale zu stärken und weiterzuentwickeln, um eine Fachkräftelücke möglichst nicht entstehen zu lassen und aktuelle Fachkräftebedarfe auszugleichen.

Der Projektaufruf der Programme des ESF und EFRE (2014 – 2020) wird getragen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, dem Ministerium für Schule und Bildung sowie dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Interessierten Trägern, Institutionen und Unternehmen wird empfohlen, sich vor Einreichen eines Projekt-Beitrags durch die zuständige Regionalagentur beraten zu lassen.

Im Fokus des gemeinsamen Projektaufrufs der Landesregierung stehen folgende Handlungsfelder:

  • Handlungsfeld 1: Stärkere Nutzung des Erwerbspotentials
  • Handlungsfeld 2: Stärkere Berücksichtigung des technischen Wandels mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0
  • Handlungsfeld 3: Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur

Teilnahmeberechtigte sind

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Wirtschaftsförderungseinrichtungen
  • Träger von beruflichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände sowie Kammern
  • Kommunen sowie lokale wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure
  • Vereine und Stiftungen (Verbände)

Die Zusammenarbeit verschiedener Akteure ist dabei möglich und erwünscht.

Beiträge zum Projektaufruf können bei der zuständigen Regionalagentur eingereicht werden. Diese sind von den Regionalagenturen zu den Stichtagen 30.09.2017, 31.01.2018, 31.05.2018 und 30.09.2018 beim Arbeitsministerium vorzulegen.

Weitere Informationen und Downloads zu den Antrags- und Bewerbungsunterlagen finden Sie hier unter dem Stichwort „Fachkräfte“

Praxisbeispiel: Auf hohem Niveau qualifizieren - Lehrfabrik BANG Industrielle Informatik

Digitalisierung braucht Qualifizierung. Im nordrhein-westfälischen Verl nahm die Lehrfabrik "BANG Industrielle Informatik" den Betrieb auf. In der Lehr- und Lerneinrichtung werden Auszubildende, Ausbilder und Fachkräfte auf die Entwicklungen der Industrie 4.0 vorbereitet. Entstanden ist das Konzept im Rahmen eines Projekts des Fachkräfteaufrufs NRW, gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Regionales Fachkräftemonitoring - Informationen für Akteure

Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) informiert die nordrhein-westfälischen Akteure über die Umsetzung des NRW-Fachkräfteprogramms. Auf der G.I.B.-Website finden sich insbesondere die Ergebnisse zum Regionalen Fachkräftemonitoring, zur Verfügung stehen hier auch die regionalen Handlungskonzepte und Beispiele guter Praxis.

Abschlussbericht - Evaluierung des Fachkräfteprogramms

Das Fachkräfteprogramm NRW 2013 - 2015 förderte Projekte und Maßnahmen zur Sicherung von Fachkräften. Die beteiligten Unternehmen bewerteten die Maßnahmen positiv und erhielten Unterstützung bei der Umsetzung eigener Aktivitäten. Die Evaluierung untersuchte die regionale Umsetzung des Fachkräfteprogramms und seine Wirkung auf Unternehmen. Der Abschlussbericht liegt vor.

IAB-Betriebspanel: Fachkräfte sichern durch Ausbildung – Aktivitäten der Betriebe in NRW

In Nordrhein-Westfalen ist eine breite Ausbildungsbasis vorhanden, die Möglichkeiten werden von den Betrieben aber unterschiedlich stark genutzt. Das zeigen Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für Nordrhein-Westfalen. Obwohl mehr als die Hälfte der Betriebe über die Voraussetzungen verfügt, selbst ausbilden zu können, macht nur ein Teil der ausbildungsberechtigten Betriebe davon tatsächlich Gebrauch. Insgesamt war es 2013 knapp ein Drittel aller Betriebe in Nordrhein-Westfalen, die ausbildeten. Eine große Mehrheit der Betriebe betrachtet die eigene betriebliche Ausbildung als ein bedeutsames Instrument der Fachkräftesicherung.

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