Prioritätsachse B

Bild des Benutzers Webworker.Holzapfel
Gespeichert von Webworker.Holzapfel am 21. Oktober 2015

Prioritätsachse B

Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut

Die Prioritätsachse B "Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut" der ESF Förderphase 2014 – 2020 besteht aus einer Investitionspriorität, in denen spezifische Ziele verfolgt werden.

Investitionspriorität: Aktive Inklusion durch die Förderung der Chancengleichheit und aktiver Beteiligung und Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit

Die Problemlagen verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit – beispielsweise im Ruhrgebiet oder bei bestimmten Personengruppen – werden durch integrative Maßnahmen aufgegriffen. Im Zentrum steht die aktive Eingliederung in Beschäftigung und Gesellschaft. Maßnahmen der Inklusion unterstützen zudem Menschen mit Behinderung bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt.

Mit quartiersnahen Beratungsangeboten werden von Armut betroffene Familien und deren Kinder erreicht, sowie deren Bildungs- und Sprachkompetenz gestärkt. Für arbeitsmarktferne Jugendliche werden die Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt gezielt erhöht. Langzeitarbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen wird Teilhabe durch Arbeitserfahrung in begleiteten Beschäftigungsmaßnahmen eröffnet.

Darüber hinaus bieten offene Anlaufstellen Selbsthilfeangebote und Beratung für besonders von sozialer Ausgrenzung betroffene Menschen.

Kommunen mit benachteiligten Quartieren werden auf der Grundlage lokaler Entwicklungskonzepte gezielt durch den Ausbau einer integrierten und nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung unterstützt, die städtebauliche, gesundheitsfördernde oder Jugendhilfemaßnahmen einbezieht.

Starke innerstädtische Unterschiede in der Armutsverfestigung zeigen sich insbesondere in der SGB II-Quote, die in den Stadtteilen vieler Städte zum Teil extrem schwankt.

Das ESF-Volumen in dieser Investitionspriorität umfasst 31 Prozent der verfügbaren Mittel.

Im spezifischen Ziel „Verbesserung der Teilhabe- und Beschäftigungschancen arbeitsloser Menschen“ werden folgende Programme/Projekte geplant:

Im spezifischen Ziel „Sozialräumliche Armutsbekämpfung bei langzeitarbeitslosen Menschen und Zuwanderern“ werden folgende Programme/Projekte geplant:

Im spezifischen Ziel „Unterstützung der Inklusion behinderter Menschen“ werden folgende Programme/Projekte geplant:

  • Flankierung Aktionsplan Inklusion  (Weitere Informationen folgen)

Relevante

Pressemitteilungen

Weiteres

zum Thema