Ehrenamtliche Betreuer und Betreuungsvereine

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Gespeichert von migration am 1. Oktober 2014

Ehrenamtliche Betreuer und Betreuungsvereine

Das Gericht kann für Menschen, die ihre Angelegenheiten aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht oder nicht mehr selbst erledigen können, eine gesetzliche Betreuerin oder einen gesetzlichen Betreuer bestellen. Diese oder dieser kann hauptberuflich tätig werden, aber es können auch Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, zum Betreuer bestellt werden.

Ehrenamtliche Betreuung

Für Menschen, die ihre Angelegenheiten aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht oder nicht mehr selbst erledigen können, kann das Gericht einen gesetzlichen Betreuer bestellen. Der Betreuer kann hauptberuflich tätig werden, aber es können auch Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, zum ehrenamtlichen Betreuer bestellt werden. Vielfach sind dies z.B. Angehörige oder Freunde eines Betroffenen.

Grundlegende Informationen zu den Voraussetzungen einer Betreuerbestellung, zum betreuungsgerichtlichen Verfahren und zu den Aufgaben der Betreuer können Sie auf der Internetseite des Justizministeriums erhalten.
 

Förderung der ehrenamtlichen Betreuung

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW fördert gezielt die Arbeit der ehrenamtlichen Betreuer. Denn Menschen, die andere ehrenamtlich betreuen wollen, bedürfen einer besonderen Unterstützung. Die Aufgabe, die rechtlichen Geschäfte für eine andere Person zu übernehmen, ist anspruchsvoll und muss mit großer Verantwortung ausgeübt werden. Daher ist es wichtig, die ehrenamtlichen Betreuer gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten und sie während der Betreuung zu unterstützen.

Diese Aufgabe wird von rund 190 Betreuungsvereinen in NRW übernommen.

Die Betreuungsvereine sollen sich planmäßig um die Gewinnung ehrenamtlicher Betreuer bemühen, diese in ihre Aufgaben einführen, sie fortbilden und beraten. Sie sollen darüber hinaus planmäßig über Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen informieren und Bevollmächtigte beraten. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales fördert die Betreuungsvereine in NRW.

Nach dem Landesbetreuungsgesetz (LBtG NRW) sind die Landesbetreuungsämter bei den beiden Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe für die Anerkennung von Betreuungsvereinen zuständig und beaufsichtigen deren Aufgabenerfüllung. Ferner sind sie für die Abwicklung der jährlichen Förderung der Betreuungsvereine verantwortlich. Dort erhalten Sie weitere Informationen zum Anerkennungsverfahren und zu den Voraussetzungen der Förderung.

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