dialog forum islam

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dialog forum islam

Das „dialog forum islam“ (dfi) ist die erste institutionalisierte Dialogplattform zwischen der Landesregierung NRW und den islamischen Organisationen in NRW.

Den Vorsitz hat Integrationsminister Rainer Schmeltzer. Mitglieder des Plenums sind die vier im Koordinationsrat der Muslime (KRM) vertretenen islamischen Dachverbände. Dazu zählen der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), die Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (Islamrat) und der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). Zudem ist die Alevitische Gemeinde Deutschland (AABF) Mitglied des Plenums. Ferner hat die Landesregierung zwei Expertinnen und drei Experten als ständige Mitglieder und Berater der Landesregierung berufen. Diese sind der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster, Herr Professor Dr. Khorchide, der Leiter der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Herr Professor Dr. Uslucan, die Geschäftsführerin der Begegnungs- und Fortbildungsstätte muslimischer Frauen in Köln, Frau Theißen, der Lehrer für Islamischen Religionsunterricht, Herr Bauknecht und die Lehrerin für Alevitischen Religionsunterricht Frau Yildiz  Als Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Landesressorts nehmen die Mitglieder der interministeriellen Unterarbeitsgruppe „Dialog mit dem Islam“ der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG)  Integration des Landes NRW am „dialog forum islam“ teil.
Das dfi bietet eine Plattform, damit Vertreterinnen und Vertreter der nordrhein-westfälischen Landesregierung gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der organisierten Muslime dauerhaft und verstetigt ins Gespräch kommen. Ein unabdingbares Kriterium für die Möglichkeit, als islamischer Dachverband als Dialogpartner der Landesregierung am dfi teilnehmen zu können, ist der Nachweis flächendeckender –also über ganz NRW verteilter- Gemeindestrukturen. Die Landesregierung hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • die Verbesserung der Information über Musliminnen und Muslime in Nordrhein-Westfalen,
  • die Verbesserung des Informationsstandes von Musliminnen und Muslimen über staatliches Handeln in Nordrhein-Westfalen,
  • das gemeinsame Arbeiten an Themen, welche die Lebenswirklichkeit von Musliminnen und Muslime in NRW betreffen
  • die Intensivierung und stärkere Ergebnisorientierung des Dialogs mit Musliminnen und Muslimen und ihren Organisationen,
  • die Analyse von Zugangsbarrieren für Musliminnen und Muslime und deren Abbau zur Verbesserung von Bildungs- und Teilhabechancen.

 
Seit der Gründung des dfi im Jahr 2012 wurden folgende Themenschwerpunkte behandelt:

  • Die Vielfalt des organisierten Islam in Deutschland
  • Islamfeindlichkeit
  • Flüchtlinge
  • Bestattungswesen
  • Jugendhilfe

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