Chance Zukunft für junge Menschen

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Junger Mann mit Trainer an Kletterwand

Junge Menschen zur Teilhabe befähigen – Modellprojekt verbindet persönliche und berufliche Förderung

Arbeitslose junge Menschen im SGB II-Bezug für die Rückkehr in Schule, Ausbildung oder Arbeit stärken – Angebot der zehn Berufsbildungswerke in NRW

Das Modellprojekt "Chance Zukunft" unterstützt arbeitsmarktferne junge Menschen im SGB II-Bezug und bietet umfassende Begleitung zur (Re-)Integration und Teilhabe in Schule, Ausbildung oder Arbeit. Das Angebot verbindet persönliche Stabilisierung und berufliche Orientierung und wird aus Mitteln des ESF und des SGB II finanziert. Träger ist ein Verbund der Berufsbildungswerke in NRW. Die Jobcenter sind am Fördervorhaben finanziell beteiligt. Projektinformation und Landkarte mit Zuständigkeitsfinder.

Chance Zukunft – ein Angebot für junge Menschen mit vielfältigen Scheiternserfahrungen

Das Modellprojekt "Chance Zukunft" richtet sich an junge Menschen, die zwischen 18 und 30 Jahre (im Einzelfall auch bis zu 35 Jahre) alt sind, Leistungen nach dem SGB II erhalten und durch komplexe Problemlagen und vielfältige Vermittlungshemmnisse im Übergang von der Schule in den Beruf geprägt sind. Große Belastungen für diesen Teilnehmendenkreis können zum Beispiel sein: Probleme im familiären Zusammenleben, gesundheitliche Einschränkungen, fehlende Berufserfahrungen oder Qualifikationen, eine schwierige Wohnsituation oder traumatische Erlebnisse.

Im Rahmen des Modellprojekts erfahren die Teilnehmenden Unterstützung in den unterschiedlichen Lebensbereichen. Im Fokus steht zunächst die Stabilisierung der persönlichen Situation und im weiteren Verlauf dann die praxisnahe berufliche Orientierung.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird umfassend und nachhaltig im Rahmen von aufsuchender Sozialarbeit begleitet und beraten. In einem Abstimmungsprozess zwischen der Teilnehmerin bzw. dem Teilnehmer, dem Berufsbildungswerk und dem Jobcenter entsteht ein individueller Förder- und Handlungsplan, der regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst wird.

Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, in Schule, Ausbildung oder Arbeit (wieder) einzusteigen oder sie für Angebote der Jobcenter, Arbeitsagenturen und andere Unterstützungsdienste (wieder) erreichbar zu machen.

Die Dauer der Teilnahme am Förderangebot ist flexibel und kann maximal 24 Monate betragen. Die Aufnahme in das Modellprojekt erfolgt über die umsetzenden Berufsbildungswerke nach Abstimmung mit dem zuständigen Jobcenter. Insgesamt stehen 286 Teilnehmendenplätze bereit.

Das Modellprojekt "Chance Zukunft" wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch die finanzielle Beteiligung von 28 regionalen Jobcentern ermöglicht.

Projektträger ist das Kolping-Berufsbildungswerk Essen im Trägerverbund mit neun weiteren Berufsbildungswerken in NRW. Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) begleitet die Umsetzung und den Projekttransfer. Die Firma Wissensimpuls aus Dresden wurde mit Monitoring und Evaluation des Projekts beauftragt.

Wie kann man "schwer erreichbare Jugendliche" in Bildungsprozesse bringen? Im WDR-Interview erläutert Stefan Kulozik, Gruppenleiter Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, das Projekt "Chance Zukunft" und zieht eine erste Erfolgsbilanz. Durch die individuelle Unterstützung schaffe rund die Hälfte der Teilnehmenden den Weg wieder zurück in Arbeit oder Ausbildung.

Mit Kletterseil und Staplerschein – Gute Praxis am Beispiel der Berufsbildungswerke Niederrhein und Volmarstein

Gegen Scheitern helfen Mut und konkrete Erfolgserlebnisse. Das Modellprojekt "Chance Zukunft" vermittelt genau dieses und geht neue Wege, um arbeitsmarktferne junge Menschen in Schule, Ausbildung oder Arbeit (zurück)zubringen. Die Berufsbildungswerke Niederrhein und Volmarstein beteiligen sich mit individuellen Förder- und Beratungsangeboten. Kletterseil und Staplerschein gehören ebenso dazu wie aufsuchende Sozialarbeit, die kennzeichnend für die Heransgehensweise in diesem Modellprojekt ist.

Zuständigkeitsfinder

Das Projekt "Chance Zukunft" wird in 28 Jobcenter-Bezirken in Nordrhein-Westfalen angeboten. Über die Landkarte finden Sie die Ansprechpersonen für "Chance Zukunft"; klicken Sie auf den jeweiligen Kreis oder die jeweilige Stadt!

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