Die Betriebssicherheitsverordnung

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Gespeichert von migration am 1. Oktober 2014
Mann steht vor einer Maschine und vergleicht etwas auf einem Zettel

Die Betriebssicherheitsverordnung

Anlagen und Arbeitsmittel sicher betreiben

Das Schutzkonzept der Betriebssicherheitsverordnung ist auf alle Gefährdungen anwendbar

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) fasst die Arbeitsschutzanforderungen für die Verwendung von Arbeitsmitteln sowie den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen zusammen. Sie beschreibt ein Schutzkonzept, das auf alle Gefährdungen anwendbar ist, die von Arbeitsmitteln und Anlagen ausgehen. Durch Gefährdungsbeurteilungen werden Schutzmaßnahmen und Prüfungen ermittelt, die sicherstellen, dass Arbeitsmittel während ihrer gesamten Lebensdauer sicher betrieben werden können. Überwachungsbedürftige Anlagen müssen grundsätzlich von einer zugelassenen Überwachungsstelle geprüft werden.

Die Betriebssicherheitsverordnung fügt sich in die Grundsätze zum systematischen Arbeitsschutzhandeln ein und ist bei der Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes zu berücksichtigen.

Die Betriebssicherheitsverordnung gilt grundsätzlich für die Bereitstellung von Arbeitsmitteln durch den Arbeitgeber sowie für die Verwendung von Arbeitsmitteln durch Beschäftigte bei der Arbeit. Ein Arbeitsmittel im Sinne der Verordnung reicht vom Bleistiftspitzer bis zur komplexen Fertigungsanlage.

Die Betriebssicherheitsverordnung gilt ebenfalls für den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen wie Druckbehälteranlagen, Dampfkesselanlagen, Aufzüge, Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen, Anlagen mit hochentzündlichen, leichtentzündlichen oder entzündlichen Flüssigkeiten, bestimmte Füllanlagen und Rohrleitungen.

 

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