Verordnungen zum BGG NRW

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Gespeichert von migration am 1. Oktober 2014
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Verordnungen zum Behindertengleichstellungsgesetz

Wie viele andere Gesetze auch, wird das Behindertengleichstellungsgesetz durch Verordnungen konkretisiert.

1. Kommunikationshilfenverordnung NRW (KHV NRW)

Die KHV NRW greift die Fälle auf, in denen Menschen mit Hör- und Sprachbeeinträchtigungen Hilfen für eine alternative Kommunikationsform benötigen, z.B. Gebärdendolmetscher. Denn die Kommunikation mit öffentlichen Stellen muss für Menschen mit einer Hör- oder Sprachbeeinträchtigung genauso selbstverständlich möglich sein, wie für alle anderen Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Informationen:

2. Verordnung barrierefreier Dokumente NRW (VBD NRW)

Die VBD NRW regelt die Verwendung barrierefreier amtlicher Dokumente im täglichen Behördenalltag. Denn Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung können amtliche Schreiben in gewöhnlicher Papierform nicht oder nur erschwert lesen. Daher regelt die VBD NRW, dass auch bei Menschen mit Behinderungen ein barrierefreier Zugang zu amtlichen Dokumenten gewährleistet werden muss, z.B. durch Übersendung eines Dokuments in elektronischer Form.

Weitere Informationen:

3. Verordnung barrierefreier Informationstechnik NRW (BITV NRW)

Die BITV NRW enthält Regelungen zur barrierefreien Ausgestaltung von Angeboten der IT-Technik, die von Behörden oder sonstigen öffentlichen Stellen in NRW betrieben werden. So müssen z.B. Webseiten öffentlicher Stellen bestimmten Standards der Barrierefreiheit genügen, so dass auch Menschen mit den verschiedensten Behinderungen barrierefreien Zugang zu den vielfältigen IT-Angeboten des Landes NRW haben.

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