Arbeit 4.0 in NRW

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Foto: Multitasking. Businessfrau arbeitet mit Laptop, daneben Zeichnungen Jobaufgaben

Arbeit 4.0 – Strategien für den digitalen Wandel in Nordrhein-Westfalen

Digitalisierung und Vernetzung in der Arbeitswelt – Beschäftigte für die Zukunft stark machen

Unter dem Stichwort "Gute Arbeit 4.0" hat Nordrhein-Westfalen die Debatte um den digitalen Wandel und die Zukunft der Arbeitswelt eröffnet und erste Aktivitäten gestartet. Förderprogramme wie etwa das gemeinsame Fachkräfteprogramm oder die Potentialberatung werden stärker auf Digitalisierung ausgerichtet und modellhafte Pilotprojekte auf den Weg gebracht.

Digitalisierung und Vernetzung in der Arbeitswelt – Beschäftigte für die Zukunft stark machen

Digitalisierung und Vernetzung prägen immer stärker die Arbeitswelt. Unter dem Stichwort "Gute Arbeit 4.0" hat Nordrhein-Westfalen die Debatte um den digitalen Wandel und die Zukunft der Arbeitswelt eröffnet. Mit Blick auf die rasanten technologischen Entwicklungen geht es um Chancen, Herausforderungen und Risiken, vor allem aber darum, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten.

Dabei zählen nicht allein neue Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum, insbesondere durch eine hochautomatisierte und vernetzte Industrieproduktion. Es geht auch darum, die Bedingungen für gute, faire Arbeit in den Betrieben des Landes zu erhalten und zugleich die Beschäftigten für die komplexen Anforderungen in der digitalen Arbeitswelt stark zu machen.

Roboter als Kollegen – sieht so unsere Arbeit der Zukunft aus? NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer führte im WDR-Fernsehen ein Gespräch mit Moderator Jens Olesen. Wie kann die Digitalisierung gestaltet werden, wie lassen sich Chancen von Arbeit 4.0 in NRW nutzen und Risiken eindämmen?

Damit digitale Arbeit gute Arbeit ist – zentrale Zukunftsaufgaben für Politik und Wirtschaft

Der digitale Wandel soll möglichst vielen Menschen zugutekommen, dafür setzt sich die Landesregierung ein und startet eine Reihe von wegweisenden Initiativen und Projekten.

In ihrer Regierungserklärung "NRW 4.0" skizzierte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Aktivitäten und bekräftigte: "Die neuen Gestaltungsspielräume nutzen und zugleich Regeln finden, damit auch digitale Arbeit gute Arbeit ist, daran müssen wir gemeinsam arbeiten. Soziale Sicherheit und digitale Teilhabe zu verbinden – das ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für Politik, Gewerkschaften und Unternehmen. Wir werden in NRW unseren Beitrag leisten. Dazu gehört insbesondere das Wissen um den Wert der Mitbestimmung und der Sozialpartnerschaft."

Die Landesregierung zusammen hat zusammen mit Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft die "Allianz Wirtschaft und Arbeit 4.0" gegründet und eine Gemeinsame Erklärung veröffentlicht, die zentrale Handlungsfelder benennt.

Arbeitsmarktpolitische Förderprogramme wie etwa der Fachkräfteaufruf oder die Potentialberatung sollen stärker auf Digitalisierung ausgerichtet und modellhafte Pilotprojekte, z.B. zur Betriebsrätearbeit, gestartet werden.

Allianz "Wirtschaft und Arbeit 4.0": Landesregierung startet Dialog-Prozess zum Wandel der Arbeitswelt durch Digitalisierung und Vernetzung

Faire Arbeit im digitalen Wandel gestalten – das geht nur gemeinsam und im Dialog. Die Landesregierung lud im Rahmen der Allianz "Arbeit und Wirtschaft 4.0" zum Kongress nach Neuss. Zusammen mit Akteuren und Experten aus Gewerkschaft, Unternehmen und Wissenschaft diskutierte sie über die künftigen Herausforderungen und Chancen für Nordrhein-Westfalen.

Betriebs- und Personalrätekonferenz 2016 - Digitalisierung im Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich

Wie lässt sich gute, faire Arbeit 4.0 gestalten? Über 500 Teilnehmende waren der Einladung des NRW-Arbeitsministeriums zur Betriebs- und Personalrätekonferenz 2016 gefolgt. Im Fokus stand die Digitalisierung im Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich. „Wir unterstützen die Betriebsräte bei den Herausforderungen“, so Minister Rainer Schmeltzer. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles beteiligte sich mit einer Videobotschaft.

Zum Thema "Industrie 4.0 – Arbeiten 4.0" fand 2015 die erste Betriebsrätekonferenz auf Einladung des NRW-Arbeitsministeriums statt. Zentrale Leitfragen beschäftigten sich mit Risiken und Chancen der Digitalisierung für Beschäftigte und Unternehmen. Ein Bericht mit Fotogalerie dokumentiert die Betriebsrätekonferenz.

arbeit.nrw-Interview "Wer sich nicht qualifiziert, verliert den Arbeitsplatz"

Erich Bullmann, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender der TRILUX GmbH, begleitete in den vergangenen Jahren einen weitreichenden Veränderungs- und Qualifizierungsprozess bei dem weltweit tätigen Leuchtmittelhersteller mit Sitz in Arnsberg. Dazu berichtete er auf der Betriebsrätekonferenz 2015. Im arbeit.nrw-Interview erläutert er die Umsetzungserfahrungen und benennt zentrale Aspekte zum Thema Qualifizierung und Arbeit 4.0. Bei der TRILUX GmbH ist es gelungen, die Veränderungsprozesse gemeinsam mit allen Betriebsparteien und beteiligungsorientiert durchzuführen. Das Ergebnis: Die Zustimmung in der Belegschaft war groß, niemand musste entlassen werden.

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