Aktion Ausbildung

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Gespeichert von Webworker.Holzapfel am 1. Oktober 2015
Ausbilder zeigt Auszubildenden auf einem Konstruktionsplan etwas. Sie sind auf einer Baustelle und tragen Bauhelme.

Gemeinsam stark. Nordrhein-Westfalen braucht mehr Ausbildungsplätze

Gemeinsame Aktion des Ausbildungskonsens NRW - Verantwortung für Fachkräftesicherung und Wohlstand

Ausbildung und Fachkräftesicherung gehören zusammen. Mit dem gemeinsamen Aufruf werben die Partner im Ausbildungskonsens NRW für mehr Ausbildungsplätze in den Unternehmen und Betrieben des Landes.

Nordrhein-Westfalen braucht (mehr) Ausbildungsplätze – gemeinsam Verantwortung für Fachkräftesicherung und Wohlstand übernehmen

Mit diesem gemeinsamen Aufruf wenden sich die Partner im Ausbildungskonsens NRW – das sind die Landesregierung, die Organisationen der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Arbeitsverwaltung sowie die Kommunen – an die Unternehmen und Betriebe des Landes. Der Ausbildungskonsens NRW wirbt nachdrücklich dafür, in Ausbildung zu investieren und – in Zeiten des demografischen Wandels – den Fachkräftenachwuchs rechtzeitig zu sichern.

Die Zukunft beginnt jetzt – denn der demografische Wandel ist längst Realität.

Die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger geht in Nordrhein-Westfalen in den nächsten sieben Jahren um mehr als ein Drittel zurück. Heute sind es noch 260.000 junge Menschen, die die Schule verlassen, 2020 werden es fast 100.000 weniger sein.

In einigen Regionen und Berufen Nordrhein-Westfalens fehlen bereits heute Bewerberinnen und Bewerber, künftig wird sich dies deutlich verstärken. Bei Fachkräften mit beruflicher Qualifizierung drohen besonders deutliche Engpässe. Der doppelte Abiturjahrgang hat hier nicht entlastet.

Gleichzeitig ist in Nordrhein-Westfalen die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge zurückgegangen, in 2013 um über 4.000. Auch in diesem Jahr ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze rückläufig, selbst in Branchen, in denen jetzt schon Fachkräftemangel herrscht.

Der Fachkräftenachwuchs ist die wichtigste Ressource für Ihr Unternehmen und für unsere Gesellschaft. Deshalb unser Appell: Investieren Sie in Ausbildung – jetzt!
  • Lassen Sie sich nicht nur von Zeugnisnoten leiten! Geben Sie auch vermeintlich ‚schwächeren‘ Jugendlichen eine Chance! Denn Zeugnisnoten allein sagen nur wenig über die praktischen, personalen und sozialen Fähigkeiten aus.
  • Nutzen Sie die Chance des doppelten Abiturjahrgangs und gewinnen Sie durch das Angebot von Zusatzqualifikationen oder Ausbildungsplätzen für dual Studierende gut qualifizierte Schulabgängerinnen und Schulabgänger.
  • Nutzen Sie alle Möglichkeiten, um Auszubildende zu rekrutieren. Melden Sie offene Ausbildungsplätze insbesondere den Agenturen für Arbeit oder den Lehrstellenbörsen von Kammern und Verbänden.
In den Schulen finden Sie Ihren Fachkräftenachwuchs von morgen!

Mit dem gemeinsamen Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ haben sich die Partner im Ausbildungskonsens darauf verständigt, den Übergang von der Schule in den Beruf nachhaltig zu verbessern. Dazu gehört auch, die Schülerinnen und Schüler besser als bisher auf die Berufswelt vorzubereiten. Betriebe, die mitmachen, profitieren von beruflich gut orientierten Jugendlichen.

  • Öffnen Sie Schülerinnen und Schülern die Türen in die Berufswelt und bieten Sie Plätze für Berufsfelderkundungen und betriebliche Praktika an.
Noch Fragen? Ansprechpartner unterstützen und beraten Sie!

Rund um das Thema Ausbildung informieren und beraten Sie die Kammern, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Arbeitsagenturen und weitere regionale Arbeitsmarktakteure. Hier erhalten Sie auch Informationen zu Unterstützungsangeboten wie etwa zum Programm „Starthelfende Ausbildungsmanagement“, zu ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) oder zur Verbundausbildung von mehreren Betrieben.

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