Ärztliche Untersuchung

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Gespeichert von migration am 1. Oktober 2014
Foto zeigt 4 junge Menschen in Arbeitskleidung für unterschiedliche Berufe

Ärztliche Untersuchung vor Ausbildung und Beschäftigung

Bei der Berufswahl ist neben den Interessen, Neigungen und Fähigkeiten auch die individuelle gesundheitliche Situation zu berücksichtigen, um gesundheitliche Schäden und spätere gesundheitlich bedingte Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Vor einer längeren Beschäftigung sind daher Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gefordert, sich einen Nachweis über die gesundheitliche Eignung des Jugendlichen zu verschaffen.

Dieser Nachweis ist über die sogenannte Erstuntersuchung gemäß § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz zu führen.

Wer kann die Untersuchung durchführen?

Eine Ärztin oder ein Arzt nach freier Wahl.

Welche Fristen sind zu beachten?

Die Erstuntersuchung muss innerhalb der letzten 14 Monate vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgt sein. Vor dem Ablauf des 1. Beschäftigungsjahres muss eine Nachuntersuchung durchgeführt werden, sofern die/der Jugendliche dann noch nicht volljährig ist.

Welche Papiere sind der Ärztin/dem Arzt vorzulegen?

Untersuchungsberechtigungsschein

Ausgefüllter Erhebungsbogen (wird zusammen mit dem Untersuchungsberechtigungsschein in Bürgerbüros der Kommune am Hauptwohnsitz ausgegeben)

Welche Papiere sind der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber vorzulegen?

Bescheinigung der Ärztin/des Arztes

Wer trägt die Kosten?

Die Kosten der Untersuchung trägt das Land Nordrhein-Westfalen.

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